Sevilla 2010

Schwerpunktfachreise Spanisch: Sevilla 2010


 

 

Buenos dias! Wir, die Schwerpunktfachklasse Spanisch, hatten im Herbst 2011 die Möglichkeit, nach Sevilla, der grössten Stadt im südlichen Andalusien Spaniens, zu reisen. Dort absolvierten wir einen zweiwöchigen Sprach- und Kulturaufenthalt, in dem wir einerseits natürlich unsere Spanischkenntnisse intensiv verbessern konnten, andererseits aber auch die Besonderheiten, Einzigartigkeiten sowie auch Unterschiede gegenüber der Schweizer Lebensart kennen lernen durften. Mit einigen Bildern aus Sevilla möchten wir diese Erlebnisse noch einmal aufleben lassen.





Da wir einen Sprachaufenthalt absolvierten und das Hauptziel unserer Reise darin bestand, die Spanischkenntnisse entscheidend zu verbessern, besuchten wir täglich am Vormittag eine Sprachschule. Neben dem Unterricht war unser Tagesprogramm stets vollgespickt mit kulturellen Ausflügen und Tätigkeiten. So besichtigten wir beispielsweise das Wahrzeichen Sevillas, die Giralda, die als Turm einer Kathedrale im Zentrum der Stadt zu finden ist.



Durch Sevilla fliesst der Rio Grande, der die Stadt in zwei völlig unterschiedliche Teile trennt. Natürlich durften wir jeden Abend in den Genuss des Sonnenuntergangs kommen, der sich über dem Fluss in besonders schöner Art und Weise abspielt.



Wenn wir von Unterschieden zwischen Spanien und der Schweiz reden, ist das Kulinarische mit Sicherheit erwähnenswert. Wer gerne süss isst, geht nach Spanien! Soweit die Faustregel. Süss bedeutet in spanischem Sinne vor allem Gebäck und Frittiertes, wie hier die landesweit bekannten Churros. Aus Teig hergestellt, werden sie in Öl frittiert und anschliessend mit Schokoladensauce oder Zucker gegessen. Sie erfreuten sich bei unserer Klasse an grosser Beliebtheit und wir waren dementsprechend oft zu Gast in einem der zahlreichen Churrerias.



Doch wir haben nicht nur gegessen, sondern auch selbst gekocht. Da wir zum einen jeweils alleine in einer spanischen Familie untergebracht waren und dort die grösste Fülle an spanischer Kultur vermittelt bekamen, servierte man uns so manch unbekanntes Gericht. Das Selbstgekochte jedoch, die Paella, war uns keineswegs unbekannt und wird wohl auch manch anderem nicht fremd in den Ohren klingen oder schmecken.



Ein Grossteil des spanischen Volkes besitzt eine Leidenschaft für die Tores. Denn Spanien ist stierkampffreudig und Sevilla ist es besonders. Trotz der wachsenden Proteste und der anhaltenden Debatte über die ethische Vertretbarkeit dieser Sportart sind die Stierkämpfe aus der spanischen Kultur wohl nicht wegzudenken. Eine derartige Veranstaltung haben wir zwar (mit einer Ausnahme) nicht besucht, jedoch konnten wir uns einen Eindruck von der Stierkampfarena Sevillas machen und einige Details zum Kulturereignis erfahren.

Zusammenfassend war die Reise nach Sevilla für uns SpanischschülerInnen eine einzigartige und prägende Erfahrung und kann definitiv als das Highlight des Spanischunterrichts an der Evangelischen Mittelschule bezeichnet werden. So erhalten die SchülerInnen die Gelegenheit, das Land, dessen Sprache sie lernen, auch wirklich selbst kennen zu lernen und sich tagtäglich in Spanisch zu verständigen. Denn nichts geht über den Gebrauch und die Freude an der spanischen Sprache!
 

 

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