Venedig 2009

Kunstreise Venezia 09


Wir, die 6. Schwerpunktfach-Klasse Bildnerisches Gestalten der EMS Schiers, und unsere beiden Schwerpunktfach-Lehrer Urban Troxler und Thomas Schatz, haben anlässlich der Sonderwoche vor den Herbstferien im Jahr 2009 eine Reise nach Venedig unternommen. In diesem kurzen Bericht können Sie etwas darüber erfahren, wenn Sie dies wünschen.


 

Das kulturelle Programm


Auf dem Programm standen selbstverständlich zahlreiche Kirchen, denn davon hat Venedig massenhaft zu bieten. Dabei konzentrierten wir uns stärker auf die Gemälde der verschiedenen Künstler, mit denen die Kirchen im Inneren bebildert sind, als auf die Architektur oder gar den religiösen Aspekt. So konnten wir beispielsweise Originale von Tintoretto, Giovanni Bellini und Tizian im „Originalzusammenhang“ sehen.



 


Auch einige Museen haben wir besucht. In den ersten drei Tagen beschäftigten wir uns vorwiegend mit Werken der Romanik bis zum Barock. Deshalb besuchten wir darauf die Sammlung von Peggy Guggenheim (1892-1979) - um etwas Abwechslung zu schaffen und uns auf unseren letzten Posten in Venedig vorzubereiten. Wie die Lebensdaten dieser Frau vermuten lassen, handelte es sich bei den gesammelten Bildern um moderne Kunst, unter anderem Werke von Picasso, Kandinsky und Max Ernst.

Als letztes grosses Projekt in Venedig stürmten wir die Biennale. Sollten Sie noch nie davon gehört haben; Die Biennale von Venedig ist eine riesige, länderübergreifende Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

Auf unserer Rückreise machten wir für einige Stunden noch in Padua Halt. Dort besuchten wir trotz einer Übersättigung von solchen Gebäuden die Scrovegni-Kapelle und die Kirche des heiligen Antonius.

Was sonst noch zu sagen ist


Nicht unsere ganze Zeit wurde in kulturelle Weiterbildung investiert. Wir hatten auch etwas Freizeit, zwar wenig, doch genossen haben wir sie dafür umso mehr.



Auch Sport ist nicht zu kurz gekommen. Schon unser provisorisches Wochenprogramm schmückte die Aussage: „A Venezia si camina!“, was so viel heisst wie, in Venedig läuft man. Und daran haben wir uns gehalten.


Die verschiedenen Kanäle bekamen ebenfalls einige Aufmerksamkeit, sei das nun in Form von Fotografien, nächtlichen Badenden oder etwas zusätzlichem Wasser. Das Essen dort bekam aber nicht allen gut, und auch unsere Rückreise gestaltete sich etwas länger und unbequemer als erwartet - die italienische Bahn.



 


Unser Urteil lautet: Venedig ist definitiv eine Reise und einen Aufenthalt wert! Auch wenn die Stadt stark touristisch und der Geruch teils unverkennbar ist.

Bericht von Bin Chen, 6SF BG
 

 

Zurück zu "Einmal einer Sache auf den Grund gehen ..."