Sporterziehung

Im Zentrum der Sporterziehung steht die Bewegung. Als Gegengewicht zur mehrheitlich sitzend ausgeübten Tätigkeit in der Schule ermöglicht es der Sportunterricht, Bewegung als Ausgleich zu erleben, den Körper kennenzulernen und auf ein lebenslanges Sporttreiben hinzuführen. Die Lerninhalte der Sporterziehung sind in einen sich wiederholenden, aber sich dauernd verändernden Prozess eingebunden, der immer die Qualitätsverbesserung der sportlichen Aktivitäten im weitesten Sinne zum Ziel hat, z. B. bezüglich Präzision, Intensität, Umfang, Ästhetik und Kooperation. Die Lerninhalte sind jedoch abhängig vom individuellen Entwicklungsstand der SchülerInnen und der Verfügbarkeit der für eine Aktivität erforderlichen Fähigkeiten. Da Sporterziehung neu Promotionsfach ist, wird die Chancengleichheit mit den anderen musischen Fächern gewahrt und dieser Stellenwert innerhalb des gesamten Fächerkatalogs wirkt sich zudem motivierend auf SchülerInnen und Lehrkräfte aus.