Staatskundewoche der 3. Klassen

Mit einer kompakten Theorielektion startete am 16. Februar die Staatskundewoche der 67 Schüler:innen der Klassen 3a, 3b und 3c. Danach fanden sie sich in ihren Parteien ein. Vertreten waren die FDP, die GLP, die Mitte, die Grünen, die SVP und die SP. Für jede Partei war ein:e Jungpolitiker:in vor Ort. Sie gaben den Schüler:innen einen kurzen Einblick in die Meinungen und Denkweisen der jeweiligen Partei. Währenddessen erhielt das Medienteam seine eigene Einführung. Ob Interviews führen, moderieren oder eigene Eindrücke festhalten – alles war möglich.

Später überlegten sich die Parteien einen dritten Vorstoss, über den dann den Rest der Woche diskutiert und abgestimmt wurde. Der erste Vorstoss handelte von den SRG-Gebühren und der zweite von einer Revision des eidgenössischen Steuergesetzes. Für den dritten Vorstoss wurde in verschiedenen Werbefilmen Werbung gemacht und anschliessend abgestimmt. Der Sieger-Vorstoss kam von der GLP, der kleinsten Partei. Sie forderte, das Schulsystem komplett umzukrempeln und mehr alltägliche Fächer zu unterrichten.

Tags darauf fanden sich die Parteimitglieder in ihren jeweiligen Kommissionen ein, wo sie in Abwesenheit der Medien das Gesetz nach ihren Wünschen anpassten. Es gab drei Kommissionen des Ständerats und drei des Nationalrats. Darauf folgte ein Training für alle Schüler:innen, wo sie lernten überzeugende politische Reden, Diskussionen und Debatten zu halten.

Anschliessend standen die Fraktionssitzungen auf dem Programm, wo sich die Beteiligten in hitzigen Diskussionen über die gewonnenen Erkenntnisse aus den Kommissionssitzungen austauschten. Ausserdem fand am Dienstag und Donnerstag eine parlamentarische Sitzung, aufgeteilt in drei Sitzungen, statt.

Ein Perspektivenwechsel folgte am Mittwoch mit einem Ausflug nach Bern. Die 3.-Klässler:innen besuchten das Bundeshaus und erhielten eine Führung durch das Gebäude. Für einen Beitrag von ORF kamen auch einige unserer Schüler:innen zu Wort (ORF-Beitrag: Ab Minute 22). Zudem nahmen sie an einer Stadtführung teil und gewannen Einblicke in die Bundesstadt und ihre politische Bedeutung.

Fragen aus erster Hand standen am Donnerstag im Zentrum. Regierungsrat Martin Bühler war zu Gast und stellte sich den Fragen der Schüler:innen sowie Interviews des Medienteams. Anschliessend folgte das Differenzbereinigungsverfahren zwischen den Räten. Eine Pressekonferenz schloss den Tag ab.

Zum Wochenabschluss organisierte das Medienteam eine Arena. Je zwei Vertreter:innen jeder Partei diskutierten ihre Positionen vor Publikum und Medien. Danach wurden die finalen Vorstösse präsentiert. Mit diesem letzten Programmpunkt endete eine intensive und lehrreiche Staatskundewoche.

 

Text: Eline Wehrli

Fotos: von den Schüler:innen zur Verfügung gestellt

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